Rürup oder ETF? Rechner für Selbständige – Netto-Belastung & Endkapital

Rürup oder ETF? Rechner für Selbständige

Vergleichsrechner für Selbständige: Rürup (Basisrente) vs. ETF. Fokus: Netto-Belastung (Steuerersparnis bei Rürup) und Endkapital (Modell).

💡 Wichtig: Rürup punktet oft über die Steuerersparnis, ETF über Flexibilität. In der Auszahlphase wird Rürup typischerweise nachgelagert besteuert – hier vereinfacht als Abschlag.

Eingaben

Vereinfachung: Steuerersparnis = Beitrag × absetzbar × Grenzsteuersatz
Nominal, vor Kosten/Steuern.
Grobe Näherung auf Ertrag/Endwert (je nach Depot/Teilfreistellung stark verschieden).
Näherung für nachgelagerte Besteuerung (und ggf. weitere Effekte).
Praxisnah: viele nutzen die Steuerersparnis für zusätzliche Anlage.
Modellrechnung – ersetzt keine individuelle Beratung.

Ergebnis

Rürup: Netto-Belastung/Monat
Beitrag minus Steuerersparnis (vereinfacht).
ETF: Netto-Belastung/Monat
Hier = Sparrate (keine unmittelbare Steuerersparnis).
Endkapital Rürup (Modell)
Mit Abschlag Auszahlphase.
Endkapital ETF (Modell)
Mit pauschaler ETF-Steuer.
Fazit (Modell)
Bitte Eingaben prüfen und „Berechnen“ klicken.
Prüfpunkte (Selbständige)
  • Flexibilität: ETF frei verfügbar, Rürup i. d. R. bis Rentenbeginn gebunden.
  • Steuerlogik: Rürup: Abzug heute vs. Besteuerung später (Zeitwert & Steuersatzwechsel).
  • Produktkosten: Rürup-Tarifkosten können Rendite deutlich drücken.
  • Liquidität: Steuerersparnis realistisch? Reinvestieren oder im Cashflow nutzen?

Häufige Fragen: Rürup oder ETF?

Wann ist Rürup für Selbständige sinnvoll?

Häufig bei hohem Grenzsteuersatz und wenn man eine „Zwangsspar-Komponente“ möchte. Entscheidend sind Kosten, Auszahlphase und ob die Steuerersparnis sinnvoll eingesetzt wird.

Wann ist ETF sinnvoller?

Oft wenn Flexibilität, Verfügbarkeit und transparente Kosten im Vordergrund stehen. Steuerlich ist ETF-Besteuerung komplex (Teilfreistellung, Vorabpauschale, Realisierung) – hier nur pauschal modelliert.

Warum kann die „Steuerersparnis“ trügen?

Weil Rürup später typischerweise nachgelagert besteuert wird. Ob das netto vorteilhaft ist, hängt u. a. vom Steuersatz in der Rentenphase ab.