Kfz-Vergleich Pro – Firmenwagen oder Privat? Rechner für Netto-Kosten
🚘 Kfz-Vergleich Pro bis zu 3 Fahrzeuge im Check

Kfz-Vergleich Pro – Firmenwagen oder Privat-PKW: Lohnt sich das wirklich?

Viele Mandanten sind überzeugt: Ein Auto im Betriebsvermögen spart automatisch Steuern. In der Praxis zeigt sich aber oft ein anderes Bild – sobald man Gesamtkosten, Steuerwirkung, Privatanteil und Umsatzsteuer sauber durchrechnet.

Mit dem Kfz-Vergleich Pro und dem integrierten Firmenwagen-Rechner kannst du bis zu drei Varianten (z. B. E-Auto, Diesel-Firmenwagen, Privat-PKW) nebeneinanderstellen und in wenigen Sekunden zeigen, ob sich der Firmenwagen oder der Privat-PKW steuerlich wirklich lohnt.

  • ✅ Wie hoch die Netto-Kosten nach Steuern pro Jahr wirklich sind
  • ✅ Welche Variante die geringsten Kosten pro Kilometer verursacht und ob sich das Auto im Betriebsvermögen rechnet
  • ✅ Wie stark Privatanteil, 1-%-Regel / Fahrtenbuch und Entnahme-USt das Ergebnis verändern

Interaktiver Kfz- & Firmenwagen-Vergleich

Trage beispielhaft die Daten deines Mandanten ein und vergleiche die Varianten – Firmenwagen, Privat-PKW oder E-Auto.
Empfohlen am Tablet / Desktop.
Tool läuft lokal in deinem Browser

Hinweis: Das Tool ersetzt keine individuelle Beratung, sondern unterstützt die vergleichende Darstellung verschiedener Kfz-Modelle in der steuerlichen Gestaltung. Sonderfälle (1 %-Regel, lohnsteuerliche Effekte, Sonderabschreibungen etc.) können zusätzlich berücksichtigt werden. Die Berechnung basiert auf realen Netto-Kosten und berücksichtigt Einkommensteuer, Vorsteuerabzug, Privatanteil und Entnahme-USt.

Wie geht es nach dem Vergleich weiter?

Der Rechner liefert dir eine klare Basis, um mit Mandanten sachlich über Firmenwagen, Privat-PKW oder E-Auto-Modelle zu sprechen – jenseits von „Bauchgefühl“. Der Kfz-Vergleich Pro beantwortet damit die klassische Frage „Firmenwagen oder Privat-PKW?“ anhand von Zahlen.

Typische Einsatzszenarien in der Praxis:

  • Geplanter Fahrzeugwechsel – alt vs. neu vs. E-Auto
  • Diskussion „Firmenwagen oder Privat-PKW?“
  • Neugründung / erste Investition „Auto über die Firma“
  • Überprüfung, ob ein bestehendes Modell noch sinnvoll ist

Die Ergebnisse kannst du direkt in dein Beratungsgespräch, deine Gestaltungsdokumentation oder ein kurzes Mandantenprotokoll übernehmen. Ideal, um Mandanten transparent zu zeigen, ob ein Fahrzeug im Betriebsvermögen wirklich einen Vorteil bringt.

Mehr Hintergründe findest du im Firmenwagen-Wiki und im Unternehmer-Steuercheck. Direkt Kontakt aufnehmen kannst du über das Kontaktformular.

Warum du diesem Tool vertrauen kannst:
Der Kfz-Vergleich Pro wurde für die steuerliche Praxis entwickelt und orientiert sich an typischen Fällen aus der Unternehmer- und Firmenwagenberatung. Er ersetzt keine individuelle Beratung, liefert aber eine fundierte Erstbewertung, wie sich verschiedene Fahrzeugmodelle steuerlich auswirken – inklusive Netto-Kosten nach Steuern.

Häufige Fragen zum Firmenwagen & Kfz-Steuern

Spart ein Firmenwagen wirklich immer Steuern?

Nein – das ist einer der häufigsten Irrtümer. Entscheidend ist, wie hoch die Netto-Kosten nach Steuern ausfallen. Ein hoher Privatanteil, geringe Jahreskilometer oder hohe laufende Kosten können den vermeintlichen Steuervorteil komplett neutralisieren oder sogar ins Gegenteil verkehren.

Wann lohnt sich ein Auto im Betriebsvermögen?

In der Regel dann, wenn betriebliche Nutzung hoch ist (über 60–70 %), die laufenden Kosten überschaubar sind und der Privatanteil die Steuerersparnis nicht auffrisst. Insbesondere E-Autos performen oft sehr gut – geringe Wartungskosten, keine Kfz-Steuer und häufig sinnvolle Leasingkonditionen.

Was ist besser: Fahrtenbuch oder 1-%-Regel?

Pauschale Antwort? Keine. In der Praxis gilt: Je höher der private Nutzungsanteil, desto schlechter die 1-%-Regel. Und je teurer das Fahrzeug, desto größer der Nachteil. Ein ordentlich geführtes Fahrtenbuch ist fast immer präziser und oft günstiger – außer der Wagen wird fast nur betrieblich genutzt.

Welche Rolle spielt die Umsatzsteuer beim Firmenwagen?

Eine sehr große: Wenn Vorsteuer gezogen wird, entsteht bei privater Nutzung die Entnahme-USt – und die kann je nach Fahrzeug mehrere Hundert bis Tausend Euro pro Jahr ausmachen. Das Tool berücksichtigt das automatisch und zeigt dir, wie stark dieser Effekt den Vorteil beeinflusst.

Macht ein E-Auto steuerlich immer Sinn?

Oft ja, aber nicht automatisch. E-Autos punkten mit:
– geringer Kfz-Steuer
– weniger Wartungskosten
– günstigen Leasingangeboten
– oft hohem betrieblichen Nutzungsanteil

Aber: Hohe Anschaffungskosten und geringer Jahresverbrauch können das Bild drehen. Das Tool zeigt dir das transparent in Euro pro Jahr und Euro pro Kilometer.

Warum unterscheiden wir zwischen Gesamtkosten und „Netto-Kosten nach Steuern“?

Weil Mandanten am Ende Netto denken. Es bringt nichts, hohe Betriebsausgaben zu produzieren, wenn die Steuerersparnis kleiner ist als die zusätzlichen Kosten. Die Netto-Kosten nach Steuern geben genau das wieder: Gesamtkosten + Entnahme-USt – Steuerersparnis.

Kann ich die Ergebnisse für ein Mandantengespräch verwenden?

Absolut. Die Auswertung ist bewusst so gestaltet, dass sie Mandantenverständlich, sachlich korrekt und verständlich aufbereitet ist. Viele Kollegen nutzen solche Tools mittlerweile als Beratungseinstieg oder zur Dokumentation im DMS.