Holding-Check (GmbH) – Ampel in 3 Minuten

Schnelltest für typische Fälle: Exit/Verkauf, Vermögensschutz, Reinvestitionen, Nachfolge, Wegzug-Risiko & Strukturkosten.

🟢 eher sinnvoll 🟡 prüfen & sauber strukturieren 🔴 meist unnötig / riskant 🧾 speicherbar & druckbar
Interne Notiz (optional)

1) Eckdaten & Absicht

Nachhaltiger Jahresgewinn der operativen GmbH (vor Steuern)?
Nur Daumenwert. Relevant für Strukturkosten vs. Nutzen.
Plan: Verkauf/Exit (3–10 Jahre) mit spürbarem Veräußerungsgewinn?
Wenn „Ja“, ist Holding oft der Haupttreiber.
Braucht der Mandant regelmäßig private Entnahmen (Lebensstandard)?
Wenn viel privat benötigt wird: Vorteil der Holding schrumpft.
Gibt es einen klaren Reinvestitions- / Anlageplan in der Holding?
Ohne Plan wird’s oft ein teures „Steuergerüst“.

2) Risiken & „Kann nach hinten losgehen“-Faktoren

Wegzug / Internationalisierung in den nächsten Jahren denkbar?
Kann Strukturierungskosten + Exit-Tax-Themen triggern.
Einbringung/Umstrukturierung nötig (Bewertung, Sperrfristen etc.)?
Je komplexer, desto größer das Sperrfrist-/Bewertungsrisiko.
Nachfolge/Übergabe: mehrere Kinder / unterschiedliche Begünstigte?
Zu starke Vermögensbündelung kann’s schwieriger machen.
Toleranz für laufende Verwaltung (Zeit / Nerven / Steuerberaterkosten)?
Holding = mehr Abschlüsse, mehr Beschlüsse, mehr Doku.

3) Alternativ-Check (Realitätsvergleich)

„Privat-ETF schlägt Holding“ – trifft das eher zu?
Wenn der Mandant eigentlich nur sparen will: Privat-ETF ist brutal stark (einfach & günstig).
Hinweis: Das Tool ersetzt keine steuerliche Prüfung. Es soll nur in der Erstberatung schnell die Richtung zeigen.